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berichte

Fotografen:
Kerstin Treske
Sigurd Treske

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Sigurd Treske
2005 - 2012

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Amboseli - shall not die - Der stille Tod eines Nationalparks - Kenya

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Der Amboseli Nationalpark ist rd. 390 qkm groß. Bereits 1948 wurde Amboseli als National Reserve gegründet. 1974 erhielt Amboseli den Status eines Nationalparks. In der Sprache der Masai bedeutet Amboseli soviel wie “salziger Staub”.
Amboseli haben wir vor knapp vierzig Jahren zum ersten Mal besucht. Ich hatte fünfzehn der erfolgreichsten Geschäftspartner für vierzehn Tage nach Kenya eingeladen. Dazu gehörte auch eine dreitägige Flugsafari in den Park (damals noch National - Reservat). Danach haben wir den Park in unregelmäßigen Abständen besucht.
In den siebziger Jahren trafen wir mehrmals die Elefanten-Forscherin Cinthya Moss. Frau Moss in ihrem klapprigen kleinen Landrover hat 1.400 Elefanten erforscht und katalogisiert.

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Cynthia Moss

In den siebziger Jahren trafen wir mehrmals die Elefanten-Forscherin Cynthia Moss. Frau Moss in ihrem klapprigen kleinen Landrover hat 1.400 Elefanten erforscht und katalogisiert.

In knapp vierzig Jahren sind die lichten Akazienwälder vollständig verschwunden. Nur wenig kleinere Holzreste erinnern daran, dass hier Wälder waren. Amboseli ist heute eine Halbwüste und wird immer wüstenhafter. Im Amboseli leben etwa 1.000 Elefanten. Die bis auf das Gelände der Ol Tukai Lodge kommen um die letzten Bäume zu zerstören. Nach Meinung vieler Wissenschafter verträgt die Vegetation maximal zweihundert Elefanten. Wenn dann größere Teile des Parks mit Elektrozäunen für die Wildtiere gesperrt würden, könnte aufgeforstet werden. Die übrige Vegetation würde sich erstaunlich schnell erholen.

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Kleine Gruppe von Weißbartgnus. Vereinzelt gibt es auch noch kleine “Palmeninseln”. Wenn Gras nicht mehr den Boden bedeckt trägt der Wind den feinen fruchtbaren Lavastaub davon. Amboseli stirbt still und langsam.

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