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Der lange Weg zum Wildernesscamp Bitterpan - Kgalagadi National Park - Südafrika

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Der Chef des kleinen Rudels. Ein schwarzmähniger noch relativ junger Kalaharilöwe. Nur in der Kalahari gibt es die schwarzmähnigen Löwen.

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Das Rudel hat in der Nacht Beute gemacht. Mit höhersteigender Sonne ziehen sie sich in die Dünen zurück, um im Schatten den Tag zu verschlafen.

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Kaum zu glauben, die gefährlichsten Tiere der Kalahari sind die Borstenhörnchen. Sie graben tiefe Löcher mit einem großen Trichtereingang, damit der lose Sand nicht nachrieselt.
Mit einem Rad hineinkrachen, kann zu einem schweren Schaden am Fahrwerk führen.

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Die sehr schönen Oryxantilopen sind durch die alljährlichen Fangaktionen selten geworden. An den Hauptpisten und Wasserlöchern sieht man maximal 3-5 Exemplare zusammen. Hier im Zentrum des Parks gbt es noch kleine Herden bis zu dreißig Exemplaren.

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 Ein afrikanischer Traum. Vier Häuschen aus Naturmaterialien, Wildnis pur. Trinkwasser, Proviant und Feuerholz müssen mitgebracht werden.
Hier kann man sich völlig frei bewegen. In der Pfanne ist das Wasserloch. Das Wild im Umkreis von dreißig und mehr Kilometern muss hierher zum trinken kommen, auch Löwen deshalb ist beim herumlaufen Vorsicht geboten.
Es ist ein tief gehendes Erlebnis unter den Sternen am Feuer zu sitzen. Überall Tierstimmen, Löwen, Schakale und sehr laute Grillen.
Das niedrige Gitter vor der Terrasse hat keine Schutzfunktion. Auf der Rückseite ist alles offen. Löwen und anderes Getier laufen ungehemmt herum.

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Es ist als würde ein Schalter umgelegt. Alle Vögel scheinen schlagartig zu verstummen. Nach einigen Minuten legen die Grillen los. Nach Sonnenuntergang an einer Salzpfanne in der zentralen Kalahari. Eine längere Dämmerungsphase wie bei uns gibt es nicht. Es ist nur relativ kurze Zeit diese Lichstimmung einzufangen. Obwohl die Sonne bereits hinter den Dünen verschwunden ist, erglüht noch einmal kurzzeitig der rote Sand. Die Farbe des Kalaharisandes geht von orangerot bis grauweiß.

Informationen zum  Park.
Der Kgalagadi Transfrontier National Park ist durch Zusammenlegung des Kalahari-Gemsbok-Nationalpark in Südafrika und des Gemsbok-Nationalparks in Botswana entstanden. Der Park ist ca. 40.000 Quadratkilometer groß.

Wer einen Wildreichtum wie in den Parks Ostafrikas erwartet wird bitter enttäuscht sein.
Der Kalahari Gemsbok Park war vor über 20 Jahren ein Paradies der Tiere. Tausende von Springböcken zogen durch die Trockenflußtäler von Aob und Nossob. An jeder Wasserstelle waren Trupps von 10 bis 20 Oryxantilopen und die gleiche Anzahl von Elenantilopen zu beobachten. An einem Tag keine Cheetahs zu sehen war fast unmöglich. Gnus die Hauptbeute der Löwen ebenfalls in kleineren Herden.
Seitdem Südafrika alljährlich Wildtierauktionen durchführt und damit Millionen von Rand einnimmt, sind die Wildbestände dramatisch gesunken.
Löwen sind noch relativ häufig zu sehen. Die Gnubestände haben sich erholt. Offensichtlich besteht keine Nachfrage nach Gnus.
Die Cheetahbestände sind, wegen des geringen Springbockbestandes auf ca. 1/10 geschrumpft und selten zu beobachten.
Leoparden waren und sind sehr selten.

Die Springbockbestände sind auf über 1/50 der ehemaligen Größe geschrumpft. Die heute selten sichtbaren Herden umfassen maximal 30 Tiere.
Der Bestand an Oryxantilopen ist drastisch gesunken. Die Kuhantilope ist fast nur noch als Einzeltier vorhanden und M.E. vom Aussterben bedroht.
Die Elenantilopen waren in Gänze verschwunden. Im Nossob Trockenfluss wurden Elenantilopen aus einer anderen Region ausgesetzt die keine Löwen kannten. Vor zwei Jahren haben wir vor Twee Rivieren an einem Tag sieben Elenkadaver gesehen.

Der Park ist für Selbstversorger/Selbstfahrer konzipiert. Nur Twee Revieren am Südausgang des Parks hat ein kleines Restaurant.
In den Camps Mata Mata und Nossob gibt es einen kleinen Laden.

Heiß begehrt sind die Wilderness Camps die nur mit einem Sonderpermit/Buchung besucht werden dürfen. Proviant, Holz und Wasser müssen mitgebracht werden. Das schönste ist M.E. das Bitterpan Wilderness Camp. Wie die anderen Wildernesscamps besteht es aus vier Häuschen aus Naturmaterialien. Bitterpan ist 51 Kilometer nur in einer Richtung befahrbaren tiefsandiger Fahrspur von der Hauptpiste erreichbar. Das Camp ist nur über eine einspurige Sandpiste verlassbar. Es liegt tief in der Kalahari.
Die Wildernesscamps haben keine Wildabwehrzäune. Löwen laufen am späten Nachmittag, nachts und am frühen Morgen zwischen den Häuschen herum.

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